Alle Menschen sind Ausländer. Fast überall.
Zitate, Gedanken, Geschichten
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Thema Fremdenfeindlichkeit
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  • Aus China:
    Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Weg zur Weisheit.

    Martin Luther King:
    "Ich träume davon, dass eines Tages die Menschen sich erheben und einsehen werden,
    dass sie geschaffen sind, um als Brüder miteinander zu leben."


    Theodor Fontane:
    Bloßes Ignorieren ist noch keine Toleranz.

    Lemmy Kilminster:
    "Nazi sein bedeutet, dass du verloren hast, bevor du anfängst. Du kannst nicht gewinnen. Du bist nur dumm."


    Unbekannt:
    Deutschland ohne Ausländer ist wie ein Klavier ohne schwarze Tasten.

    T. Boesche-Zacharow:
    Nur der Schwache wappnet sich mit Härte. Wahre Stärke kann sich Toleranz, Verständnis und Güte leisten.


    Ephraim Kishon:
    Das Lachen ist die Endlösung des Rassenhasses.


    Manfred Deselaers:
    Ich habe die Hoffnung, dass Auschwitz sich zu einem Katalysator von Begegnung und Erneuerung entwickelt, sodass man irgendwann sagen kann: Das Böse hat in Auschwitz nicht das letzte Wort, sondern die Hoffnung, die Liebe und der Glaube.

    Elmar Brähler:
    Ausländerfeindlichkeit ist die Einstiegsdroge zum Rechtsextremismus.


    Günter Gugel:
    In einer Welt der Gewalt und Intoleranz eine Lebens- und (politische) Handlungsform zu finden, die dem Ideal des Menschseins entspricht und zudem ein brauchbares Mittel beim Durchsetzen von Interessen und zur Abwehr von Diskriminierung und Gewalt darstellt, war und ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit.“

    Christa Franze:
    Jeder der hasst, knebelt sich selbst.

    Otto von Bismarck:
    Wer seine Ansichten mit anderen Waffen als denen des Geistes verteidigt, von dem muss ich voraussetzen, dass ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind.

    Franklin Delano Roosevelt:
    Ein Radikaler ist ein Mensch, der mit beiden Beinen fest in der Luft steht.

    Bruno Walter:
    Ich fand, daß es für alle irdischen Streitigkeiten nur einen Ausweg gibt: die Toleranz.
    Und daß sie nur einer einzigen Gesinnung gegenüber nicht angewandt werden darf: der Intoleranz.

    Stephan I, König von Ungarn:
    Ein Land mit nur einer Sprache und einer Sitte ist schwach und gebrechlich. Darum ehre die Fremden und hole sie ins Land.

    Karl Raimund Popper:
    Im Namen der Toleranz sollten wir das Recht beanspruchen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.

    Bernhard Lichtenberg:
    Die Taten eines Menschen sind die Konsequenzen seiner Grundsätze. Sind die Grundsätze falsch, so werden die Taten nicht richtig sein.

    Dazu ein Blick auf die Statistik rechtsextremer Gewalttaten in Thüringen.


    Max Frisch:
    Heimat ist unerlässlich, aber sie ist nicht an Ländereien gebunden.
    Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen.

    Ein ausländisches Opfer eines rechtsradikalen Überfalls vor Gericht:
    Egal wie jemand aussieht oder wie er spricht: Lern ihn kennen, dann weißt du wie er wirklich ist!

    Kaukasisches Sprichwort:
    Wer sich nicht ausdrücken kann, droht mit der Faust.

    Albert Einstein:
    Gewalt zieht stets moralisch Minderwertige an, und es ist nach meiner Überzeugung Gesetz,
    dass geniale Tyrannen Schurken als Nachfolger haben.

    Oscar Wilde:
    Patriotismus ist die Tugend der Bosheit.

    Ambrose Bierce
    Patriot: Jemand, dem die Interessen eines Teils über die Interessen des Ganzen gehen.
    Der Gimpel der Politiker und das Werkzeug der Eroberer.

    Isaak Asimow:
    Gewalt ist die letzte Zuflucht der Unfähigen.

    Max Frisch:
    Heimat ist unerlässlich, aber sie ist nicht an Ländereien gebunden.
    Heimat ist der Mensch, dessen Wesen wir vernehmen und erreichen.

    Arthur Schopenhauer:
    Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun,
    sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen."

    Gauthama Buddha:
    „Besiege den Zorn durch Herzlichkeit, vergelte Böses durch Gutes. Den Geizigen überwinde durch Gaben, durch Wahrheit überwinde den Lügner. Sieg erzeugt Hass, denn der Besiegte ist unglücklich. Niemals in der Welt hört Hass auf durch Hass. Hass hört durch Liebe auf.“

    Albert Einstein:
    "Probleme lassen sich nicht mit den Denkweisen lösen, die zu ihnen geführt haben."

    Artikel über Eltern von Rechtsradikalen:
    ...Trotzdem hat sich bei Kelldorfner ein Eindruck festgesetzt: Irgendwas läuft in jeder dieser Familien schief. Manchmal besteht der Familienalltag vor allem aus Streit der Eltern. Manchmal ist der Vater Alkoholiker, was die Familie mühsam verbergen muss. Manchmal gehören Prügel zum Erziehungsalltag. Eine Familie, deren Zusammenleben vor allem von Wertschätzung, Zuneigung und Achtung gekennzeichnet ist, war jedenfalls noch nicht unter Kelldorfners rechter Klientel....
    (Süddeutsche Zeitung vom 25.10.04)

    Carl Friedrich von Weizsäcker:
    Fremdenfeindlichkeit zeugt nur von eigener Schwäche.

    Arthur Schopenhauer:
    "Die wohlfeilste Art des Stolzes ... ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein: Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen."
    (aus Parerga und Paralipomena)

    Albert Einstein:
    Welch triste Epoche, in der es leichter ist,
    ein Atom zu zertrümmern als ein Vorurteil.

    Sprichwort:
    Solange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst,
    bist du noch weit ab vom Wege der Weisheit.

    Marcel Proust:
    Das einzige, was noch schwieriger ist, als ein geordnetes Leben zu führen:
    es anderen nicht aufzuzwingen.

    Heiner Geißler:
    Die Seele unseres ganzen Volkes hat sich verbogen. Wie heute über Ausländer
    gesprochen wird, das ist ein Rechtsruck, das hat es vor drei Jahren noch nicht gegeben.

    Martin Held:
    Ein Vorurteil ist ein Irrtum, der Wurzeln geschlagen hat.

    Johann Wolfgang von Goethe:
    Der Hass ist ein aktives Missvergnügen, der Neid ein passives;
    deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Hass übergeht.

    Karl Jaspers:
    Demokratie ist tolerant gegen alle Möglichkeiten,
    muss aber gegen Intoleranz selber intolerant werden können.


    Deutschland sagt NEIN



    Irisches Sprichwort:
    Ein Fremder ist ein Freund,
    den man nur noch nicht kennt.

    Carl Zuckmayer: Harras: Schrecklich. Diese alten verpanschten rheinischen Familien! ... (lacht vor sich hin) Stell'n Se sich doch bloß mal ihre womögliche Ahnenreihe vor: da war ein römischer Feldherr, schwarzer Kerl, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Dann kam 'n jüdischer Gewürzhändler in die Familie. Das war 'n ernster Mensch. Der 's schon vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Dann kam 'n griechischer Arzt dazu, 'n keltischer Legionär, 'n Graubündner Landskecht, ein schwedischer Reiter...und ein französischer Schauspieler. Ein...böhmischer Musikant. Und das alles hat am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen, gesungen und...Kinder jezeugt. Hm? Und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg, und der ... Matthias Grünewald. Und so weiter, und so weiter. ... Das war'n die besten, mein Lieber. Vom Rhein sein, das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. D a s is Rasse. Sei'n Sie stolz drauf, Leutnant Hartmann, und hängen Sie die Papiere Ihrer Großmutter auf den Abtritt!
    aus: "Des Teufels General" (1954)

    Leo Tolstoi:
    Ich aber sage, dass nach Christi Lehre Böses niemals durch Böses getilgt werden kann.
    Dass jedes Bekämpfen eines Übels mit Gewalt dieses Übel nur noch größer macht.
    Dass nach Christi Lehre das Böse nur durch das Gute ausgerottet werden kann.

    Jüdische Erzählung:
    Wann endet die Nacht?
    Ein weiser Rabbi stellte seinen Schülern einmal die folgende Frage:
    "Wie bestimmt man die Stunde, in der die Nacht endet und der Tag beginnt?"
    Einer der Schüler antwortete: "Vielleicht ist es der Moment,
    in dem man einen Hund von einem Schaf unterscheiden kann?"
    Der Rabbi schüttelte den Kopf.
    "Oder vielleicht dann, wenn man von weitem einen Dattel- von einem Feigenbaum
    unterscheiden kann?"
    Der Rabbi schüttelte wieder den Kopf.
    "Aber wann ist es dann?"
    Der Rabbi antwortete: "Es ist dann, wenn Ihr in das Gesicht eines
    beliebigen Menschen schaut und dort Eure Schwester oder Euren Bruder erkennt.
    Bis dahin ist die Nacht noch bei uns."

    Friedrich Rückert:
    Ich bin deutscher als deutsch,
    ich deutscher,
    Deutschester bin ich.
    Ich bin der Deutschereste oder der Deutschestere.
    Drauf durch Komparativ und Superlativ fortdeutschend
    deutschten sie auf bis zum Deutschesteresteresten,
    bis sie vor komparativisch- und superlativistischer Deutschung
    den Positiv von Deutsch hatten vergessen zuletzt.

    Heinrich Heine
    Auf den Nationalismus berufen sich alle, die menschliches Elend verursachen und ausnützen.

    Johann Wolfgang Goethe:
    Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.

    Martin Luther King:
    I shall allow no man to belittle my soul by making me hate him.

    (Ich werde nie jemandem erlauben, meine Seele dadurch kleinzumachen, dass er mich dazu bringt, ihn zu hassen.)

    Bertold Brecht:
    Eurem Bruder wird Gewalt angetan, und ihr kneift die Augen zu;
    Der Getroffene schreit laut auf, und ihr schweigt?
    Der Gewalttätige geht herum und wählt sein Opfer
    und ihr sagt: uns verschont er, denn wir zeigen kein Missfallen.
    Was ist das für eine Stadt, was seid ihr für Menschen?
    Wenn in einer Stadt ein Unrecht geschieht, muss ein Aufruhr sein.
    Und wo kein Aufruhr ist, da ist es besser,
    dass die Stadt untergeht
    durch ein Feuer, bevor es Nacht wird!
    ("Der gute Mensch von Sezuan")

    Helmut Wöllstein:
    Märchen vom Auszug aller "Ausländer"
    Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an der Kirche stehen und sprühten auf die Mauer "Ausländer raus" und "Deutschland den Deutschen". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens. Dann zog die Horde ab. Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugezogen. Niemand hatte etwas gesehen. weiter...

    Wer im Feind den Menschen ignoriert,
    der ist des Menschen Feind.
    Wer für den Frieden kämpft,
    nicht aber für des Feindes Frieden,
    der ist des Friedens Feind.
    so hast Du Freunde bei den Feinden
    und Feinde bei den Freunden
    Initiative-Dialog



    Campino:
    wir müssen es unbedingt schaffen, den jungen Neonazis, das sich von ihnen erschlichene und fast schon zur Romantik verklärte Image vom toughen, harten, einsamen Kämpfer gegen das Establishment zu nehmen und sie endlich als das hinstellen, was sie wirklich sind: Dumme, kleingeistige, feige und asoziale Elemente unserer Gesellschaft.

    Max Frisch:
    Ein kleines Herrenvolk sieht sich in Gefahr: man hat Arbeitskräfte gerufen und es kommen Menschen. Sie fressen den Wohlstand nicht auf - im Gegenteil, sie sind für den Wohlstand unerlässlich...und man braucht sie. Wäre das kleine Herrenvolk nicht bei sich selbst berühmt für seine Humanität und Toleranz undsoweiter, der Umgang mit den fremden Arbeitskräften wäre leichter. Man könnte sie in ordentlichen Lagern unterbringen, wo sie auch singen dürften, und sie würden das Straßenbild nicht überfremden.

    Johann Wolfgang Goethe:
    Ursprünglich eignen Sinn lass dir nicht rauben,
    woran die Menge glaubt, ist leicht zu glauben.

    Kurt Tucholsky:
    Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: NEIN!

    Elie Wiesel:
    Ihr sollt wissen, dass kein Mensch illegal ist. Das ist ein Widerspruch in sich. Menschen können schön sein oder noch schöner. sie können gerecht sein oder ungerecht. Aber illegal? Wie kann ein Mensch illegal sein?

    Gottfried Keller:
    Keine Regierung und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger nicht imstande ist, selbst vor die Haustüre zu treten und nachzusehen, was es gibt.

    Johann Wolfgang Goethe:
    Feiger Gedanken, bängliches Schwanken,
    weibisches Zagen, ängstliches Klagen
    wendet kein Elend, macht dich nicht frei.

    Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten,
    nimmer sich beugen, kräftig sich zeigen,
    rufet die Arme der Götter herbei.


    Albert Einstein:
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafsherde zu sein, muss man vor allem
    ein Schaf sein.

    Don Helder Camera
    Wer Gegengewalt übt, bleibt in der Spirale der Gewalt gefangen. Er durchbricht nicht das System der Gewalt, das die Welt beherrscht, sondern nährt es und eskaliert es in sich; er pflanzt es in die neue Situation in neuer Gestalt ein. Verwerfliche Mittel höhlen das gute Ziel von innen her aus und können es nur in begrenztem Maße verwirklichen.

    Erich Fried:
    Ein Faschist,
    der nichts ist,
    als ein Faschist,
    ist ein Faschist.
    Aber ein Antifaschist,
    der nichts anderes ist
    als ein Antifaschist,
    ist KEIN Antifaschist.

    Georg Sterzinsky:
    Wenn wir nicht auch die annehmen, deren Aufnahme uns keinerlei öffentliches Ansehen verschaffen kann oder sogar Beschimpfung und Verdächtigung einbringen wird, dann bleibt unser Christsein unglaubwürdig.

    Willy Brandt: In Wahrheit geht es ja um die Zukunft, wenn man die Vergangenheit nicht sinnlos auf sich beruhen lässt.

    Hanns Dieter Hüsch:
    Was ist das für ein Phänomen, fast kaum zu hören kaum zusehn.
    Ganz früh schon fängt es in uns an, das ist das Raffinierte dran.
    weiter

    Arthur Schopenhauer: Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, aber alle zum Rechthaben.

    Roman Herzog: Wir müssen keine perfekten Helden sein, aber wir haben die Pflicht zu handeln, selbst wenn es scheint, dass wir mit einem Löffel den Ozean ausschöpfen.

    Karl Jaspers: Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.

    Günter Eich: Wacht auf, denn eure Träume sind schlecht!
    Bleibt wach, weil das Entsetzlich näher kommt.
    Auch zu dir kommt es, der weit entfernt wohnt von den Stätten wo Blut vergossen wird,
    auch zu dir und deinem Nachmittagsschlaf, worin du ungern gestört wirst.
    Wenn es heute nicht kommt, kommt es morgen,
    aber sei gewiß.

    Eva Strittmatter: Nationalismus - darüber werden unsere Nachfahren einmal so verständnislos den Kopf schütteln, wie wir es heute über die Kriege der Stämme und Sippen tun.

    Golo Mann: ...der Mensch hat noch jede Idee durch sein allzu menschliches Wirken entstellt, woran nicht die Idee schuld ist, sondern er selber; so wie er die christliche Religion der Nächstenliebe zu den abscheulichsten Verfolgungen missbrauchte, ist ihm auch die liebevolle Pflege des eigenen Volkscharakters zum mörderischen Unternehmen ausgeartet.
    aus: "Deutsche Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts"


    Martin Luther King: Unsere Generation wird eines Tages nicht nur die ätzenden Worte und schlimmen Taten der schlechten Menschen zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der guten.


    Franz König: Es ist nicht so, dass der Einzelne nichts tun kann. Das ist eine Parole der Angst. Immer wird es auf den einzelnen Menschen ankommen, seinen Mut, seine Verständnisbereitschaft, seine Liebe und Güte.


    Gerhard Schöne: Als mein gelber Wellensittich aus dem Fenster flog, hackte eine Schar von Spatzen auf ihn ein, denn er sang wohl etwas anders und war nicht so grau wie sie, doch das geht in Spatzenhirne nicht hinein.


    Thomas Mann: War Vaterlandsliebe nicht ein Schönes, Natürliches und Gutes, - die Liebe zu den Überlieferungen, der Kultur, der Sprache des Volkes, aus dem man kam, - eine Liebe, die sich so gut mit der Sympathie und Bewunderung für andere Abwandlungen des Menschlichen, die geistigen Reize und kulturellen Beiträge anderer Nationalitäten vertrug ?

    Mahatma Gandhi:
    Hate the sin and not the sinner.
    Hasse das Verbrechen, aber nicht den Verbrecher.

    Neues Testament: Ein Gesetzeslehrer wollte Jesus prüfen und stellte ihm die Fage:"Lehrer, wie verdiene ich mir das ewige Leben ?" Jesus antwortete:"Was steht denn im Gesetz ? Was liest du dort ?" Der Mann antwortete:"Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, mit allen deinen Kräften und mit deinem ganzen Verstand! Und: Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!" "Richtig," sagte Jesus," Handle so, dann wirst du leben." (Lukas 10.25)

    Marius Müller-Westernhagen: Liebe ist Macht.

    Martin Luther King: Wir haben ein stattliches Haus geerbt, ein großes "Welthaus", in dem wir zusammen leben müssen - Schwarze und Weiße, Menschen aus dem Osten und dem Westen, Heiden und Juden, Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus, eine Familie, die in ihren Ideen, ihrer Kultur und ihren Interessen übermäßig verschieden ist und die - weil wir nie mehr ohne einander leben können - irgendwie lernen muß, in dieser großen Welt miteinander zu leben. (Nobelpreisrede 10.12.64)

    Bertold Brecht:
    Das da hätt einmal fast die Welt regiert.
    Die Völker wurden seiner Herr.
    Jedoch ich wollte, daß ihr nicht schon triumphiert:
    Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.

    Kriegsfibel, 1955

    Hannelore Frank:
    Es liegt an uns, ob alles bleibt, wie es ist.
    Es liegt an uns, ob sich was ändert in der Welt von heute.

    Dein Christ ist ein Jude.
    Dein Auto ein Japaner.
    Deine Pizza italienisch.
    Deine Demokratie griechisch.
    Dein Kaffee brasilianisch.
    Dein Urlaub türkisch.
    Deine Zahlen arabisch.
    Deine Schrift lateinisch.
    Und Dein Nachbar nur ein Ausländer.

    Josef Reding: Das Fräulein zwang sich zur Ruhe und legte die Hände in den Schoß. Es sagte:"....Aber als ich am Bahnhof war und am Gepäckschalter fragte, ob meine Koffer aus Tel Aviv schon da wären, hatten einige Wartende das gehört. Und eine Frau mit einem Kind auf dem Arm sagte: Geht das schon wieder los mit diesen Leuten ! Wir haben mit uns und unseren Flüchtlingen genug zu schaffen. Warum bleiben diese ungebetenen Gäste nicht im Gelobten Land? Und zwei Männer lachten dazu, als die Frau mit dem Kind das sagte. Wirklich, Frau Herbermann, nicht nur auf dem Rolandsplatz, nicht nur hier in der Stadt, auch der Schnee auf den Herzen der Menschen stirbt mühsam." Jetzt war die alte Dame ganz still. Sie zupfte nicht mehr. Sie saß nur da. Frau Herbermann räusperte ihre Stimme frei. Dann sagte sie:"Sie bleiben natürlich bei uns, Fräulein Herzel. Keine Widerrede ! ......"
    aus: "Mühsam stirbt der Schnee"

    J.Ratzinger: Wenn es überhaupt eine Möglichkeit gibt,
    einen anderen Menschen positiv zu ändern,
    dann doch nur,
    indem man ihn liebt,
    und ihn so langsam sich wandeln hilft von dem,
    was er ist, zu dem hin,
    was er sein kann.


    Thomas Gottschalk: Ausländerfeindlichkeit ist ein Zeichen von Dummheit.

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